MSVler schwimmen in Bestzeitlaune

von Ines Peters-Försterling

43. Frühjahrsmeeting in Pohlheim

Pohlheim. Mit 1831 Starts aus 26 Vereinen und 389 Teilnehmern fielen die diesjährigen Meldezahlen beim 43. Frühjahrsmeeting im Hallenbad Pohlheim moderater als im Vorjahr aus. An beiden Wettkampftagen schickte Trainerin Nathalie Richter aus den Leistungsgruppen des Marburger SV dreizehn Schwimmer auf der 50-Meter-Bahn ins Rennen, die sich mit 17 Medaillenplätzen – davon 7 Gold-, 3 Silber- und 7 Bronze- sowie 39 persönlichen Bestleistungen empfahlen.

Obwohl sie auf der Langbahn bisher wenig bis gar keine Wettkampferfahrung sammelten, verkauften sich Anne Wagner (Jg. 2005), Paul Martin, Sebastian Kuske und Emiliya Yanets (alle Jg. 2004) vielversprechend. Anne Wagner schwamm fünfmal in die Top-10 und unterbot über 100 m Rücken in 1:20,32 Minuten ihre Bestmarke auf der Kurzbahn. Dem standen Paul Martin und Sebastian Kuske in Nichts nach. Während Paul im Freistilsprint (0:30,00/8.), 200 Freistil (2:40,55/7.) und über 100 Rücken (1:19,22/6.) schnellere Zeiten hinlegte, toppte dies Sebastian über 50m (29,78/7.)/100 m Freistil (1:10,74/9.), 100 m Rücken und 200 m Lagen gar viermal. Eine Bronzemedaille gewann Emiliya Yanets über 200 m Lagen in 3:12,65 Minuten.

Eine Kämpferin ist zweifelsohne Lena Kaiser (Jg. 2001), die nach langer Verletzungspause an diesem Wochenende mit einer Gold- und zwei Silbermedaillen im Brustsprint, sowie über 100 m (1:23,61/2.) und 200 m Brust (3:06,40/1.) ein glänzendes „Welcome back“-Statement setzte.

In der Jahrgangswertung 2002/2003 stellten sich Lina Wagner (Jg. 2002), Mara Mensing, Anne Arndt, Mika Schütz, Louis Imhof (alle Jg. 2003) und Jacob Horn (Jg. 2002) der Konkurrenz. Zweimal Bronze sicherte sich Lina Wagner über 200 m Lagen und im Brustsprint (37,75). Mara Mensing ließ bei ihren sechs Starts nichts anbrennen und verbesserte ihre bisherigen Leistungen teilweise um mehrere Sekunden. Hierbei hatte Anne Arndt trotz zweier Bestmarken über 50 m Schmetterling (40,05/10.) und 50 m Freistil (35,63) das Nachsehen, indem sie sich hinter ihrer Vereinskameradin einordnen musste. Kraulspezialist Mika Schütz untermauerte sowohl im Sprint (27,38/6.), als auch über 100 m (59,85) und 200 m Freistil (2:21,22/9.) in einem starken Teilnehmerfeld seine Qualitäten. Der Mühe Lohn erhielt er mit Bronze über die 100-Meter-Distanz. Nicht zuletzt sein Trainingsfleiß trugen bei Louis Imhof Früchte. „Der Knoten ist bei Louis endlich geplatzt, so dass er heute zu Recht mit drei großartigen Bestzeiten belohnt wurde“, so Nathalie Richter. In einer Zeit von 0:31,60 Minuten war er über 50 m Schmetterling drei Sekunden schneller im Wasser unterwegs. Ebenso gut lief es über 50 m (28,99/12.) und 100 m Freistil (1:05,09/8.). Vier neue Bestmarken schlugen bei Jacob Horn über 50 m Schmetterling (33,50/12.), 50 m (37,22/5.)/100 m Brust (1:22,12/8.) und 100 m Freistil (1:02,03/7.) zu Buche.

Mit Anna-Marie Macht (Jg. 1994) und Jan Prennig (Jg. 1993) gingen zwei Masters-Schwimmer in Pohlheim an den Start. In der Wertung 2001/älter war Macht das Maß aller Dinge und stand viermal ganz oben auf dem Siegertreppchen. Bronze gab im Freistilsprint. Über 200 m Lagen und 200 m Schmetterling erreichte Prennig als Erster den Zielanschlag. Silber holte er über 200 m Brust und zweimal Bronze über 50 m und 100 m Schmetterling.

 

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